Biologie und Gesundheit - unser Umfeld kontrolliert unsere Gene

...dieser einen Zelle 30'000 Zellen geworden. Das Bedeutsame hieran war, dass all diese Zellen genetisch identisch waren. Diese 30'000 Zellen hat er wiederum auf 3 Petrischalen verteilt. In diesen Versuchen hat er allerdings die jeweils 10'000 Stammzellen in unterschiedliche Nährlösungen gegeben und siehe da, die vormals identischen Stammzellen haben sich je nach Nährlösung verändert.

 

Es sind andere Körperzellen und daraus andere Gene entstanden. Das heißt, dass die Gene auf die jeweilige Umgebung im Test Nährlösung) reagieren und sich entsprechend verändern. Da der menschliche Körper aus 50 Trillionen Körperzellen besteht ist er im weitesten Sinne eine mit Haut überzogene Petrischale. Und nun sind wir beim Einfluss der Umwelt auf Gesundheit. Unser Blut ist der Nährstoff für unsere Körperzellen und je nach dem, was in unserem Blut vor sich geht, werden die Körperzellen entspre-chend beeinflusst.

 

Der Chemiker in unserem Körper, der die entsprechenden Mischungen des Nährstoffes zusammenbraut, ist unser Gehirn. Haben wir z.B. viel Stress, wirkt sich das auf unser Blut aus, denn Adrenalin wird in hohem Masse bei Stress ausgeschüttet und zeigt sich im Blut. In unserer Frühzeit zeigte sich Stress, wenn wir dem berühmten Säbelzahntiger begegneten. Es gab da genau 2 Entscheidungen. Kampf oder Flucht. Diese Stresssituationen waren im Vergleich zu heute, relativ kurz und egal wie es ausging, kam nach dem Stress eine längere Phase der Ruhe.

 

Heute, mit all unseren Umwelteinflüssen, befinden wir uns permanent im Stress: Angst um den Arbeitsplatz, belastende Bezie-hungen, Leistungsdruck, negative Nachrichten von der Weltlage. Kurzum, das Blut, also die Nährlösung, ist permanent mit Adre-

nalin angereichert und beeinflusst so unsere Körperzellen. Sind wir ständig in negativen Gedanken verhaftet, sendet das Gehirn entsprechende Chemie ans Blut.

 

Befinden wir uns überwiegend in einem flow, weil wir vllt. verliebt sind, es beruflich gut läuft, wir Erfolge verbuchen und uns vermehrt mit positiven Gedanken beschäftigen, sendet das Gehirn ganz andere Chemiecocktails ans Blut, z.B. Dopamin, Serotonin, Oxytocin, usw. Wir fühlen uns glücklich und das strahlen all unsere Körperzellen auch aus. Positive Chemiecocktails stärken in Folge unsere Gesundheit, negative schwächen diese. Unser Leben ist also nicht von den Genen bestimmt, wie es uns früher immer vermittelt wurde, sondern unser Leben entwickelt sich, aufgrund unserer Umwelteinflüsse und wie wir darüber denken.

 

Und Buddha sagte bereits vor 2000 Jahren « Was wir denken werden wir» Unsere Gedanken kontrollieren also unsere Genetik.